Fragen auf unserem Juni-Treffen zur Corona-Zeit

von G. John, Vereinsmitglied

Bei unserem ersten Vereinstreffen nach dem Corona-bedingten Lockdown wurden unterschiedliche und interessante Fragen gestellt, die ich hier gerne zur Diskussion freigeben möchte.

Wo war während des Lockdowns die (Re-)Aktion der Kirche?
Sterbenden wurde die Gesellschaft ihrer Verwandtschaft verweigert. Warum hat die Kirche dagegen nicht interveniert?
Wo war das „Tut den Mund auf für die Stummen“? – Auch wir (ich) haben in diese Richtung nicht gedacht.

Black Lives Matter - Wiener ETF wirft Trump Bibelmissbrauch vor

Die Evangelisch-Theologische Fakultät (ETF) der Universität Wien wirft Präsident Trump Missbrauch der Bibel im Zusammenhang der Auseinandersetzungen um Rassismus in den USA vor.

Hierzu schreiben sie:
„Die Bibel wie ein Feldzeichen zu verwenden und sich als angeblichen Beschützer der Christen mit der Bibel in der Hand vor einem Kirchengebäude zu inszenieren – das zerstört die biblische Botschaft der Nächstenliebe, Feindesliebe und Barmherzigkeit. Die Bibel so als ein Symbol zu gebrauchen, um Gewalt zu rechtfertigen, ist die Wiederholung eines fatalen Fehlgriffs, der zu Leid und Unterdrückung über Jahrhunderte beigetragen hat. [...]“ 

Die gesamte Stellungnahme der ETF findet ihr hier: https://etf.univie.ac.at/aktuell/

 

 

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Black Lives Matter - Big Brother failed

von G. John, Vereinsmitglied

Nach Mai 1945 wurden in Deutschland und Österreich gerade von den Amerikanern nicht nur Rock´n Roll und Coca Cola, sondern auch Demokratie, Menschenwürde und Gleichberechtigung in unsere Länder gebracht. „Big Brother“ zeigte, wie verwerflich Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus sind…

Jüdischer Exodus 1947 via Österreich

von G. John, Vereinsmitglied

Die dunklen Jahre der anti-jüdischen Politik nach dem 2. Weltkrieg

Im Jänner 2020 habe ich in meinem Artikel „Schuld – ohne Sühne“ bereits über die zweifelhafte Rolle Englands im Umgang mit Juden und das Schiff Exodus geschrieben. Auch in Österreich wurde ein Stück dieser Geschichte mitgeschrieben, denn hier kam es 1947 zum
„Jüdischen Exodus über die Tauern“

Frauen im Widerstand - Frauen hinter den Widerstandskämpfern

Mechthild Podzeit-Lütjen, Vereinsmitglied

"Das schönste Fremde ist bei dir": zum 20. Juli: Frauen hinter den Widerstandskämpfern


Der Titel "Das schönste Fremde ist bei dir" ist geliehen bei Schriftsteller Alfred Kolleritsch, der seit gestern zu den Vorangegangenen zählt.

In diesen Tagen der Pandemie eines Virus, die für die Welt eine Krise bedeuten, für die Menschen mit dem Ausnahmezustand zurecht zu kommen, zu Rande zu kommen, zu leben, wie ein lockdown mit restriktiven Auflagen es eben zulässt. Dazu seien Kinder und Alte und Gebrechliche eigens genannt.

In diesen Tagen wird im möglichen Rahmen der Maßnahmen 75 Jahre Kriegsende gedacht und der Shoah.