Coronazeit in Kolumbien

von Vereinsmitglied Dr. Kurt Udermann

Wer von uns, der "Die Pest" von A. Camus las, hätte sich träumen lassen, dass ein aus China importiertes Virus für seuchenähnliche Zustände und für die "größte Herausforderung seit Ende des 2. Weltkrieges" sorgt?
Schon gar nicht, dass sich das Virus über alle Grenzen hinwegsetzt und die Welt zum Stillstand zwingt. Was für China, Europa und Nord-Amerika gilt, trifft auch für Süd-Amerika zu, auch für Kolumbien, wo ich die zweite Hälfte meines Freiwilligen-Einsatzes in der Stiftung "Madre Herlinde Moises" verbringe, den ich mir allerdings uneingeschränkter vorgestellt habe.

Natürliche Auslese ...

Dagmar Gangl, Vereinsmitglied

Ich verfolge das Krisenmanagement zur Corona-Pandemie weltweit mit großem Interesse.

Mir drängt sich ein Gedanke auf, der mich in etwa an die Nazi-Zeit erinnert.
Bei manchen Staatsmännern orte ich in ihren Maßnahmen Kalkül: Auf die Alten, Kranken und Schwachen können wir verzichten. Wir lassen sie dem Corona-Virus zum Opfer fallen, denn das spart uns Geld.

Ich bin dankbar, in Österreich leben zu dürfen, denn hier ist es anders!!!

Frauen im Widerstand: Heldinnen ohne Namen - Die Frauen der Rosenstraße

Wenn man von jemanden erzählt bekäme, dass 1943 mitten im nationalsozialistischen Zentrum Berlins hunderte Frauen auf die Straße gegangen wären, um für Juden zu demonstrieren, die gerade von der Gestapo verhaftet worden waren und in die Vernichtungslager deportiert werden sollten, dann würde man zunächst ungläubig zuhören…

Dieses Ereignis hat tatsächlich stattgefunden!