Demokratie - jede Stimme zählt! Oder: Wie kam Hitler an die Macht?

Von G. John, Vereinsmitglied

Unter dem Deckmantel der Demokratie

Demokratie - jede Stimme zählt! Oder: Wie kam Hitler an die Macht?
– Und: Was ist mir Österreich wert?

Es ist gerade opportun, mit erhobenem Zeigefinger nach Amerika zu schauen. Was dieser Soziopath gerade verbricht, gehört wohl beobachtet und weltweit verurteilt!
Doch es brennt grad vor unserer eigenen Haustür!

Hitler wusste nach seinem gescheiterten gewaltsamen Putschversuch, dass er die Demokratie nur brechen kann, wenn er ihre Spielregeln nutzt. Er nutzte die Schwächen der Demokratie, führte diese vor und gab sie der Lächerlichkeit preis. Sich selbst präsentierte er als Garant der Zukunft. Sein Sprachrohr war Joseph Goebbels mit seiner Rhetorikkunst.
Aktuell wird in Österreich die Demokratie auch vorgeführt und der Lächerlichkeit preisgegeben – unter der Führung eines rhetorischen Demagogen, der Goebbels und Hitler vereinend gleichzeitig Führungsanspruch erhebt und dem Kniefall angeblicher Volksparteien. In der Vergangenheit nicht ernst genommen, belächelt und verspottet wie Adolf Hitler, provoziert er die Stunde des Scheiterns der Demokratie, um dann aus ihr als der Heilsbringer hervorgehen zu können.

Ich lebe als Europäer schon seit zwanzig Jahren in Österreich, habe mich für Österreich, besonders Kärnten, als meine Heimat entschieden, da es für mich das schönste Land zum Leben ist, auch wenn ich in meinem Beruf in Deutschland ein Vielfaches mehr hätte verdienen können. Bis dato bin ich, obschon ich hier seit über 20 Jahren lebe, arbeite und meine Steuern zahle, nicht berechtigt, unsere Regierung zu wählen, den lokalen Bürgermeister wenigstens schon.
Noch nicht einmal an einer Volksabstimmung oder –befragung darf ich teilnehmen und mit mir mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung.
Wenn wir stimmberechtigt wären, würde die Stimmenverteilung in Österreich sicherlich anders, demokratischer aussehen!

Als gebürtiger Deutscher und in Deutsch Maturierter sind meine Sprachkenntnisse wohl unangefochten und meine Grundeinstellung ist christlich demokratisch. Trotzdem muss man sich dieses Stimmrecht noch immer erkaufen, denn die unbedingt erforderliche nationale Staatsbürgerschaft lässt sich Österreich mit einem vierstelligen Betrag gut vergüten. Auf Grund der Gefahr für „unser“ Land, dass mich und gut zwei Millionen Bürger, stimmberechtigt noch immer ausschließt, sehe ich mich nun genötigt diesen vierstelligen Tribut zu entrichten und gezwungenermaßen meine deutsche Geburtsbürgerschaft zu Gunsten der österreichischen aufzugeben. Soviel zum Thema Europäische Gemeinschaft…

Wer nun meint, eine Stimme mehr oder weniger zählt doch eh nicht: DOCH!
JEDE Stimme zählt – wider den antidemokratischen Bewegungen und um den Kampf um die Demokratie in meinem gewählten Heimatland. Diesen mitführen zu können, beiße ich in den sauren Apfel und zahle nun…

Ein demokratisches Österreich ist es mir wert!