Amerikas 250. Geburtstag oder: Trumps endgültig zementierte Spaltung einer Nation

Von G. John, Vereinsmitglied.

Man wirft einen Blick auf die Bilder aus South Dakota und weiß sofort, welche Stunde es geschlagen hat. Keine Spur von feierlicher Würde. Keine Spur von einem Moment, der einem ganzen Land gehören könnte. Stattdessen blanke Machtpolitik vor einer gewaltigen Kulisse.

Was hier stattfand, war keine Feier für alle. Es war der endgültige Bau einer unüberwindbaren Mauer zwischen den Menschen, die zementierte Spaltung einer Nation.

Wir erlebten es an diesem 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Normalerweise ist dieses große Jubiläum ein festes Ritual: Ein Präsident nutzt den Moment, um die Gräben im Land zuzuschütten. Er spricht zur gesamten Bevölkerung und erinnert an das gemeinsame Fundament.

Deutschland nicht mehr im UN-Sicherheitsrat. Österreich gewählt!

Von G. John, Vereinsmitglied

Es gibt eine neue Form von Weltpolitik. Sie spielt sich nicht mehr nur in Verträgen, großen Reden oder diplomatischen Kanälen ab. Sie zeigt sich dort, wo sie offiziell keiner wahrhaben will: im schleichenden Verlust von Vertrauen, in schwindender Glaubwürdigkeit und in der stillen Verschiebung dessen, was ein Staat auf der Weltbühne noch wiegt.

Die Abstimmung in den Vereinten Nationen in New York Anfang Juni 2026 war dafür ein bitterer Gradmesser.

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