Frauen im Widerstand: Heldinnen ohne Namen - Die Frauen der Rosenstraße

Wenn man von jemanden erzählt bekäme, dass 1943 mitten im nationalsozialistischen Zentrum Berlins hunderte Frauen auf die Straße gegangen wären, um für Juden zu demonstrieren, die gerade von der Gestapo verhaftet worden waren und in die Vernichtungslager deportiert werden sollten, dann würde man zunächst ungläubig zuhören…

Dieses Ereignis hat tatsächlich stattgefunden!

Persönliches zum 13. Februar - Dresden vor 75 Jahren

von G. John, Vereinsmitglied.

Ich hatte das Vergnügen, Ende der 1990er Jahre zwei Jahre beruflich in Dresden zu verbringen. Es ist eine faszinierend schöne Stadt und war vor 1945 sicher noch schöner – und heute wieder. „Elbflorenz“ oder „Perle an der Elbe“ wird sie genannt, was mich als gebürtigen Hamburger ein wenig neidisch auf unsere Schwesterstadt an der Elbe schauen lässt. Als ich in Dresden war, war die Frauenkirche noch zerstört. Heute steht sie in neuem Glanz. In den beiden Jahren jeweils am späten Abend des 13. Februar erlebte ich mit, wie sich Tausende auf dem Platz vor der zerstörten Frauenkirche versammelten. Gegen 21:45 Uhr wurde es mucksmäuschenstill, die Glocken aller Kirchen Dresdens erschallten zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens zur gleichen Zeit 1945. Ein Gänsehautmoment!

Schuld – ohne Sühne

von Vereinsmitglied G. John

Johannes 8.7: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“

Antisemitismus – ein Phänomen Nazi-Deutschlands?
NEIN! Die antisemitische Verfolgung ging sogar nach dem 2. Weltkrieg weiter.
…und besteht bis heute.

Die Rollen der Sowjetunion und Englands beim Antisemitismus: