Natürliche Auslese ...

Dagmar Gangl, Vereinsmitglied

Ich verfolge das Krisenmanagement zur Corona-Pandemie weltweit mit großem Interesse.

Mir drängt sich ein Gedanke auf, der mich in etwa an die Nazi-Zeit erinnert.
Bei manchen Staatsmännern orte ich in ihren Maßnahmen Kalkül: Auf die Alten, Kranken und Schwachen können wir verzichten. Wir lassen sie dem Corona-Virus zum Opfer fallen, denn das spart uns Geld.

Ich bin dankbar, in Österreich leben zu dürfen, denn hier ist es anders!!!

Frauen im Widerstand: Heldinnen ohne Namen - Die Frauen der Rosenstraße

Wenn man von jemanden erzählt bekäme, dass 1943 mitten im nationalsozialistischen Zentrum Berlins hunderte Frauen auf die Straße gegangen wären, um für Juden zu demonstrieren, die gerade von der Gestapo verhaftet worden waren und in die Vernichtungslager deportiert werden sollten, dann würde man zunächst ungläubig zuhören…

Dieses Ereignis hat tatsächlich stattgefunden!

Persönliches zum 13. Februar - Dresden vor 75 Jahren

von G. John, Vereinsmitglied.

Ich hatte das Vergnügen, Ende der 1990er Jahre zwei Jahre beruflich in Dresden zu verbringen. Es ist eine faszinierend schöne Stadt und war vor 1945 sicher noch schöner – und heute wieder. „Elbflorenz“ oder „Perle an der Elbe“ wird sie genannt, was mich als gebürtigen Hamburger ein wenig neidisch auf unsere Schwesterstadt an der Elbe schauen lässt. Als ich in Dresden war, war die Frauenkirche noch zerstört. Heute steht sie in neuem Glanz. In den beiden Jahren jeweils am späten Abend des 13. Februar erlebte ich mit, wie sich Tausende auf dem Platz vor der zerstörten Frauenkirche versammelten. Gegen 21:45 Uhr wurde es mucksmäuschenstill, die Glocken aller Kirchen Dresdens erschallten zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens zur gleichen Zeit 1945. Ein Gänsehautmoment!