Nur wer für hilflose Menschen schreit, darf christliche Lieder singen!

Obmann Uwe Träger

Dietrich Bonhoeffer hat gesagt: „Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen!“ Er meinte, die Kirchen hätten in der Zeit des Nationalsozialismus viel lauter für die verfolgten Juden protestieren und schreien müssen.

Ich verurteile die Abschiebung von drei Schülerinnen mit ihren Familien nach Georgien bzw. Armenien. Auch wenn die Abschiebung höchstgerichtlich entschieden wurde, ist diese und auch die Art und Weise des Vorgehens in christlich-ethischer Hinsicht unverantwortlich und unmenschlich, weil die Schülerinnen in Österreich aufgewachsen sind und in der Gesellschaft integriert waren.

Daher fordere ich die sofortige Rückholung der abgeschobenen Schülerinnen mit ihren Familien und ihre unbefristete Aufenthaltserlaubnis in Österreich. Unser Land ist von der christlichen Kultur geprägt. Daher sollten Politiker und alle Menschen, die die Werte des christlichen Glaubens schätzen, laut für die hilflosen Schülerinnen schreien. Andernfalls ist es nicht gerechtfertigt, wenn diese christliche Lieder singen und Gebete sprechen, in denen Frieden und Gerechtigkeit thematisiert werden.

Unter folgendem Link gibt es die Möglichkeit, gegen die Abschiebung von Kindern zu unterzeichnen:

https://actions.aufstehn.at/keinekinderabschiebung?s=wa