Evangelisches Studentenheim Linz „Dietrich Bonhoeffer“

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Das Evangelische Studentenheim Linz „Dietrich Bonhoeffer“ und der Verein HAPAX teilen das gleiche Anliegen: Wir wollen uns von Dietrich Bonhoeffer zu Mut und Zivilcourage inspirieren lassen. Daher sind wir wechselseitig Mitglieder der jeweiligen Vereine.
Persönlich sprechen mich die Rundbriefe von HAPAX sehr an, die ich interessiert lese! Die Auswahl der Themen finde ich immer gelungen!


Dr. Johann Berger, Heimleiter ESH

Freundl, Gerhard

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Bonhoeffer ist für mich einer, der den Mut aufbringt, gegen den Strom zu schwimmen und falls erforderlich auch „dem Rad in die Speichen fällt“; ein Vorbild, der sein Leben in christlicher Überzeugung lebte; einer, der 1939 nicht im sicheren Amerika blieb, sondern sich der Gefahr stellte und nach Nazi-Deutschland zurückkehrte; einer, der „von guten Mächten treu und still umgeben“ ist, ein Adalbert-Stifer-Fan (im Widerspruch zu seiner Verlobten, die Rainer Maria Rilke verehrte).

Bei HAPAX bin ich, weil mir der Gedankenaustausch über Dietrich Bonhoeffer gefällt, mit Bonhoeffers Sicht des „allein aus Jesus Christus“ mein Blick sich ändert, weitet, vertieft; aktuelle Ereignisse kritisch analysiert werden.

John, Goetz

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Dietrich Bonhoeffer hat Widerstand gegen eines der grausamsten Regime der Menschengeschichte geleistet. Er hat zuerst versucht, seinen Widerstand intellektuell zu führen und durch Information aufzuklären. Dann versuchte er, den Verfolgten zu helfen, schlussendlich sah er sich aber gezwungen, aktiv Widerstand zu leisten. Als praktizierender Christ muss es für ihn der letzte, allerletzte Schritt gewesen sein, zu wissen, dass dieser Terror nur durch Gewalt zu beenden war. Hierfür hat er sein Leben gegeben.

Die Lebensgeschichte Dietrich Bonhoeffers hat mir gezeigt, dass es wichtig ist, frühzeitig und gewaltlos durch unsere heutigen demokratischen Mittel, doch schlussendlich konsequent, Einfluss zu nehmen, um radikale Strömungen - egal welcher Richtung - zu verhindern und öffentlich aufzuzeigen!

Im Hapax-Dietrich-Bonhoeffer-Verein bin ich, weil mir die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen unserer Gesellschaft im Rahmen unserer monatlichen Vereinstreffen, der Einsatz für Gerechtigkeit und die Besinnung in der Gemeinschaft unseres Vereins sehr gefällt. Die gemeinschaftlichen Lesungen geben mir viel spiritistische Ruhe, aber auch kritisches Hinterfragen. Ich bin erst im Sommer 2018 zu HAPAX gestoßen und Mitglied seit Ende des Jahres. In der Zeit durfte ich hochinteressante Persönlichkeiten jeder Couleur kennenlernen.
Danke Euch allen Lieben :-)

Korell, Ute

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Ich habe großen Respekt vor Dietrich Bonhoeffer, weil er zu seiner Überzeugung fest stand und dieser bis zu seinem Tod treu blieb.

Krenn, Siegbert

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Bei unseren Treffen findet ein offener Gedankenaustausch über Gott und die Welt statt. Daraus ergeben sich interessante Diskussionen über verschiedene Blickwinkel auf die behandelten Themen. Die dadurch auftauchenden unerwarteten Sichtweisen möchte ich nicht missen.

Podzeit-Lütjen, Mechthild

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In meinem Elternhaus hing: „Von guten Mächten“ an der Wand.

Ich habe bereits im Literaturhaus / Wien Bonhoeffer aufgeführt/gelesen, eine eigene Veranstaltung mit dem Lesetheater konzipiert, da war hier von B. noch keine Rede. Dazu gehören auch die Brautbriefe.

Ich hatte das Gefühl, dass noch nie jemand davon gehört hatte ...

Habe mit großer Freude registriert, dass Brandauer Bonhoeffer für sich entdeckte: Stehplatz und glücklich über diesen extrem guten Abend in Wien mit seiner Lesung von Bonhoeffertexten, Licht- Musikchoreografie ...

Dann habe ich in Zeiten, wo kein Schmerz größer ist, auf Bonhoeffer zurückgreifen müssen und vor allem können. Vorangegangene wie er haben ungleich die Schwere erlebt – das sagte ich mir. Und haben diese so vollendet verschriftlicht. So wie auch Klepper. Anfangs konnte ich nur zuhören, den Liedern, weil ich es nicht fertig brachte, einzustimmen. Jetzt gelingt es mir mit allen, auch den Vorangegangenen, einzustimmen, auch wegen des Allem –

Und während dieser Entwicklung wurde ich des Bonhoffervereines Hapax gewahr – fast logisch – was man kennt, das sieht man! Dankbarkeit ist die erste Glücksformel!

Widerstand heißt wachen Auges leben, in allen Bereichen des Lebens: ob menschenwürdig in der med. Pflege der Menschen, demokratisch in der Politk usw.

Einstehen für etwas, bis zum Tod: großer Respekt!

Mechthild Podzeit-Lütjen, B.A., Vereinsmitglied seit 2018

Putz, Ingrid

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An Dietrich Bonhoeffer beeindruckt mich sein Ruhen im Glauben und dem daraus resultierenden Vertrauen zu den himmlischen Mächten. Sein Mut, Verantwortung zu übernehmen, gepaart mit konsequentem Eintreten für Gerechtigkeit und Wahrheit sind beispielhaft.

Bonhoeffers Literatur lesen, sich Gedanken über die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, speziell der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur machen, Fragen stellen, vergleichen mit dem Hier und Jetzt, darüber miteinander sprechen, ist eine wertvolle Bereicherung und findet im Kreis der Vereinsmitglieder statt.

Daher habe ich die Gelegenheit gerne wahrgenommen, dem Verein HAPAX beizutreten.

Sauer, Manfred

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Die Erinnerung an Dietrich Bonhoeffer lebendig zu halten, aus seinem Leben und Wirken immer wieder Kraft, Mut und Orientierung zu schöpfen für die Herausforderungen unserer Zeit, sind für mich, für meinen Glauben und mein Handeln ganz wesentlich.

Seine tiefe Verbindung zu Christus, seine Frömmigkeit, sein prophetisches Auftreten, sein Widerstand gegen die menschenverachtende Diktatur des Nationalsozialismus sind für mich immer wieder Mahnung und Ermutigung, Partei zu ergreifen für Verfolgte und Entrechtete, aufzustehen gegen Unrecht und Menschenverachtung und im Vertrauen auf Christus für das Leben und die Liebe einzutreten und dabei immer wieder auch bereit zu sein, die Komfortzonen des Lebens zu verlassen.

Manfred Sauer, Superintendent von Kärnten und Osttirol

Schütz-Sopper, Annemarie

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Ich bin Mitglied beim Verein HAPAX, weil ich möchte, dass Dietrich Bonhoeffer nicht vergessen, sondern sein Leben und Wirken weiter verbreitet wird. Hier kann ich mit Gleichgesinnten diskutieren. Dietrich Bonhoeffer ist für mich ein ev. Theologe, der sich schon sehr früh mit dem Tod auseinander setzte und der den Mut hatte, sich in sehr schweren Zeiten gegen das Hitler-Regime zu stellen und für seine Überzeugung zu sterben.

Träger, Uwe

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Bonhoeffer hielt eine Predigt über Jeremia 20, 7 („Herr, du hast mich überredet und ich habe mich überreden lassen. Du bist mir zu stark gewesen und hast gewonnen.“) am 21. Jänner 1934 in einer ev. Kirche in London. Diese hat mich existentiell sehr getroffen und mich inspiriert, den Verein HAPAX zu gründen. In dieser Predigt geht es um das „Jeremia-Motiv“ bei Bonhoeffer. Bonhoeffer redet zwar über den Propheten Jeremia, meint aber sich selbst. So wie der Prophet Jeremia nicht anders konnte, als das Wort Gottes zu verkünden, konnte auch Bonhoeffer nicht anders, als das Wort Gottes in seiner Zeit zu verkündigen. Und das hieß eben auch Widerstand gegen die Nazis. Sein Widerstand hat Kräfte für ein menschenwürdiges, verantwortliches und demokratisches Leben freigemacht.

Udermann, Dr. Kurt

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Ich bin Mitglied beim Bonhoeffer-Verein, weil ich von der Person Dietrich Bonhoeffer fasziniert bin und Freude habe am Austausch bei den monatlichen Treffen.

Weißmann, Franz

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Bonhoeffer ist für mich unter anderem eine Leitfigur in Punkto Courage. Er hätte es in Zeiten der größten Finsternis über Europa in der Hand gehabt, aus sicherem Hafen die Geschehnisse des Naziregimes zu verfolgen, stellte sich jedoch aktiv auf die Seite des Widerstandes. Er hat dadurch Hoffnung gesät, welche auch durch seine Schriften über seinen gewaltsamen Tod hinaus allgegenwärtig ist. Es ist es Wert, für seine Ideale einzutreten!